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DIE FLB STUDIENREISE 2007 NACH BRASILIEN „Brasilien – da gibt es doch gar keine Eisenbahnen!“ ist ein
Spruch, der
einem gelegentlich entgegen gehalten wird, wenn man von einer
Studienreise über
das Bahnwesen im grössten Land Lateinamerikas erzählt. Die
Aussage ist insofern
richtig, als dass man – im Gegensatz zu europäischen Gewohnheiten
– nicht per
Eisenbahn über lange Strecken von Stadt zu Stadt und von Land zu
Land reisen
kann. Derzeit bestätigen nur gerade 3 Ausnahmen diese Regel!
Dennoch existiert
in Brasilien ein Bahnnetz von knapp 30'000 km Länge, das sich
sogar im Ausbau
befindet. Die privaten Bahnbetreiber haben sich nach der
Konzessionierung und
Aufteilung der staatlichen Bahngesellschaft RFFSA im Laufe der
90er-Jahre mit
Elan an die neue Aufgabe gemacht, Investitionsprogramme,
Modernisierungen und
Produktivitätssteigerungen durchgeführt und konnten so die
Gütertonnagen in
erheblichem Umfang steigern. Im Modalsplit (d.h. die Verteilung der
transportierten Gütermenge auf die einzelnen Verkehrsträger)
erreicht die Bahn
einen Anteil von 25%, ein Wert, der manche europäische Bahnmanager
vor Neid
erblassen lässt. Der soeben für 4 Jahre wieder gewählte
Präsident Lula da Silva
und seine Regierung stehen vor der fast titanischen Aufgabe, die
Logistikprobleme im Land einer Lösung näher zu bringen, denn
das
Produktionspotential sowohl in der Landwirtschaft wie auch im
Industriesektor
ist grösser als die Transportkapazitäten aller
Verkehrsträger. Dies droht den
wirtschaftlichen Aufschwung spürbar zu bremsen. Der Personenverkehr auf Schienen in Brasilien beschränkt
sich auf einige
„Inseln“. Ein paar Grossstädte kennen einen mehr oder wenigen
intensiven
Vorortsverkehr – das Spektrum reicht von einem 3-Wagen-Zug und einer
Diesellokomotive im Veteranenalter bis zu eigentlichen S-Bahn-Netzen
mit z.T.
modernsten Elektrotriebzügen. Dazu kommen touristische
Bahnbetriebe, die auf
landschaftlich sehenswerten Streckenabschnitten verkehren. Hier kommen
auch
Dampflokomotiven zur Geltung, die man in Brasilien liebevoll „Maria
Fumaça“ –
also etwa „rauchende Maria“ nennt, wer weiss warum… Die
Eisenbahnfreunde-Vereinigung ABPF (Associação Brasileira
de Preservação
Ferroviaria) engagiert sich in Fronarbeit für die Erhaltung der
Zeugen der
Bahngeschichte und auch im Betrieb der historischen Züge.
Erfreulicherweise
konnten wir die ABPF als Partnerin für die Organisation dieser
Studienreise
gewinnen. Der letzte „Interurban“ in Südamerika nach Campos de
Jordão bildet
dann das Sahnehäubchen auf diesem sehr vielfältigen
Eisenbahn-Medley. War auf der ersten FLB-Studienreise nach Brasilien im Jahr
2003 der
Nordosten des Landes das Hauptziel, so werden wir nun die 4
südlichsten
Bundesstaaten bereisen. Hier ist das Geschehen etwas konzentrierter; es
sind
nicht mehr so lange Wegstrecken zurückzulegen bis zum
nächsten Programmpunkt.
Ein Höhepunkt der Technikgeschichte ist sicher die Seilbahnstrecke
zwischen São
Paulo und Santos, die wir ausführlich besichtigen und auch auf
eine spezielle
Art befahren möchten. Die Reise
wird als
Kleingruppe geführt, was uns grössere Flexibilität gibt
und es zulässt, vom
Tourismus weniger erschlossene Gegenden zu besuchen. Gewiss sind wir so
auch
näher am „richtigen“ Leben in Brasilien. |
![]() Campinas - Jaguariúna, Zug auf dem neuen Viadukt, Foto Carlos Almeida Estrada de Ferro Campos do Jordão, Foto ?, Archiv FC |
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Woche 1 Dienstag, 06.11.07 Besichtigung des CCO (Kontrollzentrum) der Metrô São Paulo. Fahrten mit der Metrô und der CPTM/Companhia Paulista de Trens Metropolitanos (S-Bahn-System). Am Nachmittag Besichtigung der Alstom-Fabrik (ehemals Mafersa) und des Lokomotivdepots der Güterbahn MRS Logística, beide benachbart im Stadtgebiet von São Paulo gelegen. Übernachtung in São Paulo. Mittwoch, 07.11.07 Transfer zum Flughafen und kurzer Inlandflug mit TAM nach Curitiba. Nach Ankunft Fahrt mit dem besonderen Stadtbussystem, das über ein Eigentrassee und Haltestellen mit Hochperron verfügt. Übernachtung in Curitiba. Donnerstag, 08.11.07 Fahrt mit dem „Serra Verde-Express“ über die landschaftlich spektakuläre „Felsenbahn“ von Curitiba nach Morretes. Weiterfahrt mit der Litorina (Dieseltriebwagen) von MAN (Baujahr 1938) auf der von der ABPF betriebenen Strecke zum Hafenstädtchen Antonina. Am Nachmittag Rückfahrt mit der Litorina nach Morretes und Rückkehr per Bus nach Curitiba (80 km). Übernachtung in Curitiba. Freitag, 09.11.07 Busfahrt von Curitiba nach Rio Negrinho (112 km), bereits im Bundesstaat Santa Catarina gelegen. Besichtigung der Lokomotiven der ABPF Santa Catarina. Dazu gehören Meterspur-Mikados (2-8-2), die auch den Dampfzug ziehen. Übernachtung in Rio Negrinho. Samstag, 10.11.07 Fahrt im Dampfzug der ABPF von Rio Negrinho durch die Serra do Mar nach Rio Natal und zurück. Der Zug befährt eine landschaftlich abwechslungsreiche Strecke mit u.a. 4 Tunnels und etlichen Brücken und Einschnitten. Übernachtung in Rio Negrinho Sonntag, 11.11.07 Busfahrt von Rio Negrinho nach Tubaraõ (400 km). Übernachtung in Tubarão. |
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Woche 2
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Woche 3
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| Reiseleitung:
Peter Lais (Präsident AIFFLA) Preise: CHF 6'200.00 / € 3'850,00 pauschal pro Person, Basis Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag: CHF 980.00 / € 610,00 Aufpreis für Flüge in der Businee-Klasse CHF 3415.00 / € 2120,00 Der Pauschalpreis basiert auf mindestens 10 Teilnehmern. Preis- und Programmänderungen bleiben vorbehalten. Inbegriffene Leistungen: - Linienflüge mit Swiss und TAM, Economy Klasse - Alle Flughafentransfers mit Assistenz - Unterkunft in guten Mittelklassehotels (einfachere auf dem Lande) in Zimmern mit Dusche und Toilette, inkl. Service und Hoteltaxen - Tägliches brasilianisches Frühstück - Rundreise laut Programm in gechartertem Sonderbus - Alle im Programm genannten Besichtigungen mit örtlichem Führer - Alle im Programm genannten Bahnfahrten inkl. Sonderzüge - Alle Abflugtaxen und Treibstoffzuschläge (zur Zeit CHF 342.00) - Ausführliche Reisedokumentation mit Reiseführer - Reiseleitung durch Herrn Peter Lais Präsident AIFFLA Nicht inbegriffen sind: - Alle Hauptmahlzeiten und Getränke - Versicherungen - Auslagen persönlicher Art (Wäsche, Souvenirs usw.) - Alles übrige, vorstehend nicht Genannte Formalitäten und Allgemeine Bedingungen: Bürger der Schweiz und der EU benötigen lediglich einen noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass. Visa oder Impfungen sind keine verlangt. Es gelten im übrigen die Allgemeinen Reisebedingungen von Comet Reisen AG Zürich, Mitglied des Garantiefonds der Schweizer Reisebranche Anmeldeschluss: bis spätestens 25. September 2007 Anmeldungen bei: COMET REISEN AG ZÜRICH |
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