BARRIERENPOSTEN IN DER SCHWEIZ
STRECKE SULGEN - GOSSAU
Sulgen, Bahnhof 1 Übergang vom Bahnof aus bedient
Posten 13b Übergang Km 0,735; 1 Halbschranke, 2 Schlagbäume beim Posten

Mit der Einführung des Taktfahrplanes 1982 entstand hier die Situation, dass beide stündlichen Züge kurz hintereinander folgten und danach eine lange - nicht bezahlte - Pause entstand, wodurch für den Frühdienst ein Arbeitstag von etwa 15 Stunden entstand, um eine ganze Schicht zu erreichen, der Spätdienst arbeitete hingegen nur noch wenige Minuten pro Tag. Eine unhaltbare Situation, die dann im Laufe der Zeit durch einen Ausgleich der beiden Dienste zu einer 60% und einer 40% Stelle abgemildert wurde. Später erfolgte eine Verdichung des Fahrplanes und die Verschiebung der Zeiten, was wieder zu normalen Arbeitszeiten führte.
Kradolf, Bahnhof 3 Übergänge vom Bahnhof aus bedient
Posten 13c Übergang Km 2,709, 1 Halbschranke, 2 Schlagbäume beim Posten
Als noch Hipp'sche Wendescheiben als Einfahrsignal vorhanden waren, musste das Personal des Barrierenpostens 13c diese aufziehen.
Posten 13d 13d Übergang Km 6,365, 1 Halbschranke, 2 Schlagbäume beim Posten
Bischofszell Nord, Bahnof (früher Sittertal) 2 Übergänge vom Bahnhof aus bedient
Sitterdorf, Haltestelle, aus Posten 13e hervorgegangen Übergang Km 7,808, 1 Halbschranke, 2 Schlagbäume mit Vorläuten
Übergang Km 8,213, 1 Halbschranke, 2 Schlagbäume beim Posten/Haltestelle
Bischofszell Stadt, Bahnhof 2 Übergänge vom Bahnhof aus bedient
Posten 13f 13f Übergang Km 10,840, 1 Halbschranke, 2 Schlagbäume beim Posten

Als noch Hipp'sche Wendescheiben als Einfahrsignal vorhanden waren, musste das Personal des Barrierenpostens 13f diese aufziehen.
Posten 13i 13i Übergang Km 11,595, 1 Halbschranke, 2 Schlagbäume beim Posten

Das dieser Posten aus der Reihenfolge der Nummerierung herausfällt, könnte unter Umständen daran liegen, dass er etwas später in Betrieb genommen wurde, als die benachbarten Posten 13f und 13g, bei der Lage am Wald weitab von Siedlungen (aber doch an der Hauptstrasse) könnte dies möglich sein (?).
Hauptwil, Bahnhof
Posten 13g 13g1
13g2
13g3
13g4
Die 4 Übergänge des Postens 13g
in der Reihenfolge der Bilder

Übergang 1, Km 15,081,  "Frommhusen", Halbschranke, 2 Schlagbäume mit Vorläuten
Übergang 2, Km 15,608, Hauptstrasse, Halbschranke, 2 Schlagbäume beim Posten
Übergang 3, Km 15,854, "Egg", Halbschranke, 2 Schlagbäume mit Vorläuten
Übergang 4, Km 16,527, "Loch", Halbschranke, 2 Schlagbäume, mit Vorläuten

Hier finden Sie auch die Bedienungsvorschrift für diesen Posten (ganz unten)

Auffallend aber nicht einmalig ist, dass nur der 2. und 4. Übergang Hängegitter aufwiesen.

Der Ersatz nur eines Schlagbaumes beim Übergang an der Hauptstrasse durch die neuere ab den 1970er Jahren oft verwendete Lattenbauweise (mit Aluminium Hängegitter), anstelle der Metallrohre, könnte darauf hinweisen, dass hier einmal ein Strassenfahrzeug den alten Schlagbaum rammte.
Arnegg, Bahnhof 2 Übergänge (beide Seite Hauptwil) wurden von der Station aus bedient, beides Halbschranken mit je 2 Schlagbäumen und Vorläuten
Die Kurbelstöcke dieser beiden Übergänge sind im Kanton Schwyz museal erhalten
Posten 328 Übergang im Km 19,695, wurde später vom Wärterposten im Km 20,240 bedient, 1 Halbschranke mit 2 Schlagbäumen (Vorläuten?)
Posten 13h Übergang Km 20,704, 1 Halbschranke, 2 Schlagbäume, beim Posten
Übergang Km 21,190, 1 Halbschranke, 2 Schlagbäume mit Vorläuten
Gossau, Bahnhof

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